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Erasmus Projekt in Burhave

Knapp zwei Wochen Lernen, Austausch und Nordsee-Luft

von AWO SANO

Teilnehmer*innen stehen vor dem Klimahaus in Bremerhaven

von Emma Lahser, Duale Studentin

 

Vom 14.11. bis zum 25.11. durfte ich am Erasmus+-Projekt in Burhave teilnehmen – einem kleinen, ruhigen Ort an der Nordsee mit direktem Blick auf den Deich. Untergebracht waren wir im Ferienzentrum Burhave der AWO SANO gGmbH. Gemeinsam mit Teilnehmenden aus Deutschland, der Türkei, Litauen und Rumänien verbrachte ich knapp zwei Wochen voller Workshops, Diskussionen und viel Spaß. Während des gesamten Projekts sprachen wir Englisch. Das war anfangs etwas ungewohnt, sorgte aber schnell dafür, dass wir uns alle besser kennenlernen und ganz selbstverständlich miteinander ins Gespräch kommen konnten.

 

Themen, die uns verbinden

 

In Workshops, Gruppenarbeiten und Diskussionsrunden setzten wir uns mit vielen wichtigen Themen auseinander: Klima, Wirtschaft, Politik und gesellschaftliche Entwicklungen. Dabei wurde uns bewusst, wie unterschiedlich – aber auch wie ähnlich – unsere Länder auf zentrale Herausforderungen blicken. Besonders deutlich wurde das im Planspiel, in dem die Interessenlagen sichtbar wurden: Jedes Team brachte eigene Ideen, Erfahrungen und Perspektiven ein.

 

Country Evenings – Abende voller Eindrücke

 

Ein echtes Highlight waren für mich die Country Evenings. An diesen Abenden stellte jedes Land seine Kultur vor – mit Musik, traditionellen Tänzen, Spielen, landestypischen Spezialitäten und spannenden Fakten. Es war unglaublich schön, die verschiedenen Kulturen so unmittelbar zu erleben, gemeinsam zu tanzen, zu lachen und zu sehen, wie stolz jede Gruppe auf ihr Heimatland ist.

 

Unser deutsches Team hatte sich für diesen Abend etwas Besonderes überlegt: Wir haben einen kleinen Weihnachtsmarkt aufgebaut. Obwohl die Planung anfangs etwas holprig verlief, haben wir alles in kürzester Zeit geschafft – und von den anderen Teams sehr positives Feedback bekommen. Diese besonderen Abende haben die gesamte Gruppe enger zusammengeschweißt und für eine richtig gute Stimmung gesorgt.

 

Wattwanderung – kalt, matschig, aber definitiv eine Erfahrung wert

 

Ein weiteres Highlight war die Wattwanderung am 15. November. Es war ziemlich kalt, der Wind pustete ordentlich und der Matsch brachte den einen oder anderen zum Stolpern. Trotzdem war es unglaublich lustig und spannend, über den Meeresboden zu laufen. Am Ende hatten wir zwar alle kalte Füße, aber die Erfahrung war es definitiv wert – ein Muss, wenn man an der Nordsee ist.

 

Erinnerungen, die bleiben

 

Für mich war das Erasmus+-Projekt in Burhave eine unglaublich bereichernde und interessante Erfahrung. Ich habe neue Freundschaften geschlossen und viel über andere Länder und Kulturen gelernt. Die gemeinsamen Workshops, die Country Evenings, die Wattwanderung und die vielen Ausflüge haben gezeigt, wie viel Freude und Wert internationale Begegnungen bringen können.

 

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