Kuren und Urlaub finden schnellstmöglich wieder statt

Mutter/Vater-Kind-Kuren und Familienurlaub sind zur Zeit aufgrund der landesrechtlichen Vorschriften in Mecklenburg-Vorpommern nicht erlaubt. Das ist der Grund dafür, dass wir im Moment keine Kurpatienten*innen und Urlaubsgäste aufnehmen dürfen.

Bis das wieder möglich ist, trägt die AWO SANO dazu bei, dass die Corona-Pandemie eingedämmt wird und Mecklenburg-Vorpommern bestmöglich durch die Krise kommt. Dazu gehört auch, Unterbringungsmöglichkeiten für Quarantäneverordnungen von Gesundheitsämtern vorzuhalten. Ein Vertrag mit dem Landesamt für innere Verwaltung schreibt die Nutzung geeigneter Infrastruktur auf dem AWOSANO Gelände im Ostseebad Rerik fest.

„Wir sagen ganz klar“, so Claudia Baude, AWO SANO – Geschäftsführerin, „die Quarantänemaßnahmen und Kuren bzw. Urlaub stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Sobald Mecklenburg-Vorpommern beides wieder erlaubt, greifen unsere an Covid-19 angepassten  Hygienepläne und wir öffnen sowohl das Familienferiendorf Rerik als auch die Mutter/Vater-Kind-Klinik im Ostseebad. Die Vorkehrungen dafür sind getroffen und die Kapazitäten reichen aus.“

Zur Zeit sind in Rerik Menschen aus der Asylbewerber-Erstaufnahme in Stern-Buchholz / MV untergebracht. Für die AWO SANO ist es selbstverständlich, hier zu unterstützen.
Die  Corona-Schutzmaßnahmen gelten für alle - unabhängig von der Hautfarbe, Religion oder Status.

„Für die hygienische und organisatorische Sicherheit ist gesorgt“, so Claudia Baude weiter. Die Kontaktpersonen sind separat untergebracht, werden verpflegt und dürfen den geschützten Bereich nicht verlassen. Ein sicherer Innenhof auf dem AWO SANO Gelände steht den Erwachsenen und Kindern zum Spielen und Bewegen zur Verfügung.
Während des Aufenthaltes werden die Familien vom Malteser Hilfswerk betreut – für die Sicherheit sorgen außerdem ein Wachdienst und die Polizei.

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