In der Kurklinik: Ein Ansprechpartner für alles.

In den vier AWO SANO Kliniken arbeiten wir nach dem Bezugstherapeutensystem. Ilka Granzow, Leiterin des Klinikverbundes Ostsee erläutert, was das bedeutet.

Ein Bezugstherapeut ist für mich da - was heißt das?

Bei uns haben die erwachsenen Patienten einen Ansprechpartner für dem gesamten dreiwöchigen Kuraufenthalt. Dieser ist für die umfassende, therapeutische Betreuung der Patientenfamilie zuständig. Man kann auch sagen, er ist die zentrale Steuerungs- und Schaltstelle für den Vorsorge- oder Rehaprozess vor Ort.

Welchen Vorteil bringt das für die Patienten?

Kurz zur Erläuterung: Unseren Maßnahmen liegt ein ganzheitliches Verständnis für die Entstehungs- und Behandlungsbedingungen von Krankheiten zugrunde. Das heißt, wir sehen medizinische Diagnosen in einer Einheit mit beruflichen, sozialen, persönlichen und familiären Faktoren und richten die Therapien entsprechend aus. Die Koordination der entsprechenden Maßnahmen obliegt dem Bezugstherapeuten. Betonen möchte ich, dass unser interdisziplinäres Team mit Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, Ernährungsberatern und Erziehern im Sinne des Kurerfolges großen Wert auf die Mitarbeit der Patienten legt.

Wie kann man sich das praktisch vorstellen?

Hier funktioniert der Bezugstherapeut sozusagen wie eine Brücke und berücksichtigt die individuelle Situation des Patienten. Die gemeinsam festgelegten Therapieziele können im Maßnahmeverlauf angepasst werden. Dazu findet ein ständiger Austausch des Bezugstherapeuten nicht nur mit dem Kurgast, sondern auch mit dem Behandlungsteam statt. Trotz der Vielfalt der Therapiemöglichkeiten bleibt der Maßnahmeverlauf für den Patienten einfacher zu überschauen und er kann sich auf sich selbst und seine Gesundheit konzentrieren.

Vielen Dank für das freundlichen Gepräch.

 

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