AWO SANO Nordsee goes Europe.

Erfolgreiche Premiere in Schillig

Offen für junge Leute, Europa und Netzwerke – so zeigen sich die Familienferienstätten der AWO SANO. So ist das Ferienzentrum Oberhof in Thüringen seit Mitte der 2000er Jahre immer wieder Gastgeber für Gruppen, die durch EU-Projekte zusammen kommen und zahlreiche Ideen entwickeln. Jugendliche aus verschiedenen Ländern sammeln in AWO SANO – Häusern Erfahrungen im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes.

Kürzlich war das AWO SANO Familienferiendorf Schillig erstmals Gastgeber für eine Jugendbegegnung im Rahmen von Erasmus+. Patrick Hollmann, Einrichtungsleiter an der Nordsee beschreibt für uns die Erfahrungen dieser Premiere für das Feriendorf an der Nordsee.

Welche Inhalte hatte das Projekt, das im vergangenen November bei Ihnen stattfand?

 „Health, integration and refugees – AWO North Sea goes to Europe – part 1 we meet each other“ unter diesem Titel stand die Jugendbegegnung in Schillig, für die wir im Juli 2017 die Zusage erhalten hatten.

Die Vielfalt der Workshops wie „Strangers in the Motherland“, „Balanced nutrition“ Critical thinking and factchecking“ war einfach großartig. Für mich als Neuling und Einrichtungsleiter war es  schön zu sehen, wie gut das Arbeiten in den internationalen Gruppen funktionierte.

Das Programm haben wir gemeinsam in einem kleinen motivierten Team entwickelt: Ein bunter Strauß an Workshops, Ausflügen und Entdeckung neuer Kulturen/Länder. Mein Ziel war es, mit einem guten Start die Motivation sowohl aller Teilnehmenden als auch der Kolleginnen und Kollegen zu fördern. Um so schöner war es für mich, im Lauf der Veranstaltung die Begeisterung der Leader und Teilnehmenden zu sehen.

 

Wie kamen Sie zu dem Entschluss, Gastgeber für eine Jugendbegegung im Rahmen des Erasmus+ - Projektes zu werden?

Der Gedanke wurde bereits im Jahr 2016 geboren – im Rahmen einer Weiterbildung zum Anleiter für den europäischen Freiwilligendienst (EFD) im AWOSANO Ferienzentrum Oberhof. Diese Ferieneinrichtung war bereits mehrmals Gastgeber für internationale Gruppen.  In Absprache mit der AWO SANO – Geschäftsführung setzten wir dieses Projekt auf unsere Agenda.

Bis zur Jugendbegegnung im November 2018 war es jedoch ein weiter Weg. Nach einem – zugegeben aufwändigen und schwierigen Bewerbungsverfahren – war es zwei Jahre nach dem ersten Gedanken dann soweit, die Jugendbegegung  in Schillig konnte starten. 40 Teilnehmende und Leader waren für unser Familienferiendorf in Schillig angekündigt.

 Herzlichen Glückwunsch! Wie gestaltete sich die Vorbereitung? Wo gab es Unterstützung? 

Wir konnten Gäste aus Rumänien, Belarus, Ukraine und Deutschland begrüßen – aus jedem dieser europäischen Länder zehn super motivierte Teilnehmer  inklusive Leiter. Die Verantwortung für die Workshops haben wir in intensiven Vorkontakten aufgeteilt auf die teilnehmenden Länder.  Die Kommunikation unter den Netztwerkpartnern lief hauptsächlich per mail – ebenso die Informationen zur Auswahl der Teilnehmer und den organisatorischen Maßnahmen wie Visa-Beschaffung und ähnliches.

 Welche Erfahrungen ergeben sich für Sie nach dieser Premiere?

Insgesamt kann ich sagen, war diese Jugendbegegnung ein voller Erfolg - das bestätigt auch das positive Feedback der Teilnehmenden. Die guten Ergebnisse der Workshops haben gezeigt, wie effektiv und wie wichtig Kontakt und Austausch für europäische Jugendliche sind.  Für das AWO SANO-Team ist klar, dass wir auch in Zukunft Veranstaltungsort für Jugendbegegnungen sein möchten. Wo wir Optimierungsmöglichkeiten haben, stellen wir im Verlauf und im Feedback fest – ist notiert und wird umgesetzt beim nächsten Termin.

 

Hier sind einige bunt-fröhliche Steckbriefe von Teilnehmenden zu ihren Erwartungen und Erfahrungen im EU-Projekt „Youth in action“

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